CallerHub Download

Sicherheit und Datenschutz

CallerHub läuft ausschließlich auf Ihren Rechnern. Es gibt keine Übermittlung an den Anbieter, keine Telemetrie und keine Werbung. Diese Seite beschreibt, was die Software speichert und wie sie geschützt ist.

Wo Daten liegen

CallerHub speichert Daten nur im eigenen Programmordner und im Arbeitsspeicher. Es legt keine Datenbank an und schreibt nicht in Ihre Datenquellen.

OrtWasWie lange
ArbeitsspeicherTelefonnummernlisten (Nummer, Anzeigename, Link), Zwischenspeicher der Direktabfrage, letzte 500 Zugriffebis zur nächsten Aktualisierung bzw. bis zum Beenden
CallerHub.settings.xmlEinstellungen; Passwörter und Schlüssel mit Windows DPAPI verschlüsseltbis zur Änderung
Logs\Zugriffe (Zeit, IP, maskierte Nummer, Name, Ergebnis) und Fehler; Schlüssel maskiertStandard 90 Tage, einstellbar
Statistics\Zeit, IP, Ergebnis, Dauer, Quelle, maskierte Nummer, nicht umkehrbarer Hashwert; Namen nur auf WunschStandard 24 Monate, einstellbar
CallData\Verbindungsdaten der Anrufanalyse mit vollständigen Nummernbis Sie sie löschen
Backups\Kopien der Einstellungen vor jedem Speicherndie letzten 20
Windows (nur auf Wunsch)Dienst, Autostart-Eintrag, Ereignisquelle, Firewall-Regel, URL-Reservierung, Zertifikatsbindungbis zum Entfernen

Administratoren können das selbst nachprüfen, etwa mit Sysinternals Process Monitor (Filter auf CallerHub.exe und WriteFile) oder mit Get-NetTCPConnection -OwningProcess (Get-Process CallerHub).Id für die Netzverbindungen.

Datenschutz-Übersicht in der Administration mit Speicherorten nach den aktuellen Einstellungen.
Administration → Datenschutz: Die Übersicht folgt den aktuellen Einstellungen. „Vorlage Verarbeitungsverzeichnis kopieren“ erzeugt einen Entwurf für Art. 30 DSGVO.

Bezug zur DSGVO

Verantwortlicher im Sinne der DSGVO ist der Betreiber von CallerHub. Der Anbieter der Software erhält keine Daten und ist kein Auftragsverarbeiter. Die folgende Übersicht ist eine technische Beschreibung und keine Rechtsberatung.

VorschriftWas CallerHub beiträgtWas der Betreiber klärt
Art. 5 Abs. 1 lit. c und e (Datenminimierung, Speicherbegrenzung)keine eigene Datenbank, Maskierung, einstellbare Aufbewahrung, Namen in der Statistik standardmäßig ausangemessene Fristen
Art. 6 (Rechtsgrundlage)–z. B. berechtigtes Interesse an der Anzeige bekannter Geschäftskontakte
Art. 13/14 (Informationspflichten)Übersicht und Vorlageeigene Datenschutzinformation ergänzen
Art. 25 (Datenschutz durch Voreinstellungen)Discovery und Plugins standardmäßig aus, Browser-Zugang nur mit eigenem SchlüsselVoreinstellungen beibehalten oder begründet ändern
Art. 28 (Auftragsverarbeitung)listet Cloud-Datenquellen und gehostete Anlagen aufVerträge mit Anbietern wie STARFACE Cloud, Microsoft 365, HubSpot
Art. 30 (Verarbeitungsverzeichnis)Vorlage zum KopierenEintrag prüfen und übernehmen
Art. 32 (Sicherheit der Verarbeitung)API-Key, IP-Freigabe, HTTPS-Assistent, DPAPI, abgeschottete PluginsHTTPS bei Zugriff über das Internet, Leserechte der Datenbankbenutzer
Kapitel V (Drittländer)kennzeichnet Cloud-DiensteStandort der Anbieter und Garantien
Art. 15 und 17 (Auskunft, Löschung)Quelle der Daten ist Ihr CRM; Protokoll und Statistik laufen nach ihrer Frist abProzess für Anfragen
Richtlinie 2002/58/EG, Art. 8 (Rufnummernunterdrückung)das STARFACE-Beispielmodul fragt bei unterdrückter Nummer nicht nachEinstellung der Telefonanlage

Die vollständigen Datenschutzhinweise zur Software liegen jeder Auslieferung als PRIVACY.de.txt bei.

Schutzmaßnahmen

  • Zugriff nur mit API-Key je Schnittstelle und erlaubten IP-Adressen; Sperre nach Fehlversuchen (Vorgabe 20 je Minute, 5 Minuten).
  • HTTPS mit TLS 1.2/1.3; der HTTPS-Assistent erzeugt bei Bedarf ein eigenes Zertifikat. Der Systemzustand warnt vor veralteten TLS-Versionen und ablaufenden Zertifikaten.
  • Windows-Dienst unter einem virtuellen Dienstkonto mit minimalen Rechten statt LocalSystem.
  • Passwörter, API-Keys, Zugangsschlüssel und Webhook-Adressen mit DPAPI verschlüsselt.
  • Schlüsselvergleich ohne Zeitunterschiede, Sicherheits-Header (CSP, X-Frame-Options, nosniff, no-store).
  • Höchstens 8 gleichzeitige Direktabfragen je Quelle, Schutzschalter nach 5 Fehlern in Folge, Schutz vor Kontosperre bei Datenbank, LDAP, Exchange und REST.
  • Plugins in einem Windows-AppContainer ohne Netzwerk; optional nur signierte Plugins.
Karte Sicherheit mit Schlüsseln, Sperre nach Fehlversuchen, Dienstkonto und signierten Plugins.
Administration → Sicherheit.

Lieferkette und eigene Tests

Fremdpakete sind mit festen Versionen und Prüfsummen eingebunden und werden beim Build auf bekannte Schwachstellen geprüft. Jede Lieferung enthält eine Stückliste (SBOM.cdx.json, CycloneDX 1.5) und SHA-256-Prüfsummen (SHA256SUMS.txt). Lizenzschlüssel prüft CallerHub ohne Internetverbindung anhand einer Signatur (RSA 3072 Bit, SHA-256).

Eigene Sicherheitstests umfassen Anmeldung und Sperre, HTTP-Methoden, Pfad- und Header-Injektion, XSS in Namen, Fuzzing aller Parser und das LDAP-Telefonbuch. Die Programmdateien werden mit Authenticode signiert, sobald ein öffentlich anerkanntes Code-Signing-Zertifikat eingerichtet ist.

Schwachstellen melden

Bitte melden Sie Sicherheitslücken nicht öffentlich, sondern vertraulich an info@callerhub.de. Hilfreich sind die betroffene Version, Schritte zum Nachvollziehen, mögliche Auswirkungen und gegebenenfalls ein Vorschlag zur Behebung.

SchrittZiel
Eingangsbestätigunginnerhalb von 5 Arbeitstagen
Bewertung nach CVSS 3.1innerhalb von 10 Arbeitstagen
Behebung kritisch oder hochKorrekturversion in der Regel innerhalb von 30 Tagen
Behebung mittel oder niedrigmit der nächsten regulären Version
Veröffentlichungnach Bereitstellung der Korrektur, auf Wunsch mit Dank an die meldende Person

Sicherheitskorrekturen erhält Version 3.0.x. Für 2.x und StarfaceCrmLookup 1.x gibt es keine Korrekturen mehr; bitte auf 3.0 aktualisieren.

Bezug zu Standards

CallerHub ist nicht zertifiziert. Die folgenden Standards dienen als Maßstab.

StandardBezug
BSI IT-Grundschutz (CON.8, APP.6, OPS.1.1.6)Betrieb in Behörden und Unternehmen, Entwicklungs- und Testprozess
BSI TR-02102-1 und -2Kryptografie (RSA 3072, SHA-256) und TLS 1.2/1.3
BSI TR-03185sicherer Software-Lebenszyklus: Lieferkette, Schwachstellenbehandlung, Updates
OWASP ASVS 4.0Maßstab der eigenen Sicherheitstests (Ziel Stufe 2)
Common Criteria, BSI-Schnellzertifizierungmögliche spätere Zertifizierung
EU Cyber Resilience Act (Verordnung (EU) 2024/2847)SBOM, Meldeweg für Schwachstellen, Sicherheitsupdates